Tropfen sinken, die Luft ist bang.
Noch geht kein Wind.
Ein Trunkener singt die Straßen entlang.
Sein Lied ist irr und schwach wie ein Kind.
Nun schweigt er ganz:
Der Himmel zerreißt
Und grell im blauweißen Glanz
Der Blitze die Straße gleißt
Wie Getrabe von weißen Rossen
Rauscht regen heran.
Alles Licht erlosch, alle Form zerrann,
Stürzende Wogen halten mich eingeschlossen.

Auf einen Blick

  • Bühnenbildinszinierung
  • 2017

Aufgabe und Lösung

Aufgabe war die Entwicklung eines Bühnenbildes zum Gedicht „Sommernacht“ von Hermann Hesse.

 

Der Protagonist durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, die sich im Laufe des Stückes immer weiter zum Negativen zuspitzen. Ähnlich der Situation eines Nachtclubs, in dem eine Reizüberflutung in mehreren Dimensionen erfolgt: laute Musik, Stroboskop, Menschenmassen, berauschende Mittel.

 

Der wichtigste Bestandteil des Bühnenbildes sind die weißen, beweglichen Boxen, die den psychischen Druck auf den Protagonisten symbolisieren.

 

Unterstrichen wird die emotionale Achterbahn durch den Einsatz von Licht.

 

Das Projekt wurde zusammen mit Christoph Kühn und Daniel Amberg realisiert

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